Die Zunkunft liegt in der Vergangenheit

 

 

Der Anfang

 

Erinnern wir uns zurück an die Schulzeit. Da schrieb man im Unterricht grundsätzlich die längsten Aufsätze. Ein Bild genügte, um daraus eine packende Kurzgeschichte zu schreiben, welche von den Lehrkräften gut bewertet wurde. Der Drang weiter zu schreiben und sich immer neue Geschichten zu erdenken, war riesig. Was machte man in der Zeit nach der Schule daraus? Nichts. Die Idee Schriftsteller zu werden, lag ungefähr soweit außerhalb der Gedanken, wie die Entfernung Erde zum Saturn beträgt. Dabei waren diese Ideen weiterhin vorhanden. Sie wurden Unterdrück von Ausbildung, Einfinden in das Berufsleben und Wechsel des gesellschaftlichen Umgangs. Und dazu kam eine Portion Selbstfindung.

Der Stromschlag kam praktisch über Nacht. Im Jahr 2008 träumte ich eine Geschichte und sah meine Protagonisten derart klar vor dem geistigen Auge, sodass ich am Folgetag mit dem Schreiben begann. Bis 2010 schrieb ich drei komplette Romane, über deren Inhalt und Titel ich an dieser Stelle keine Angaben machen kann, da sie auf ihre Veröffentlichung warten. Drei Romane hören sich auf den ersten Blick verdammt gut an, aber damit stand ich nicht etwa am Ende einer ersten Schaffensperiode, sondern am Anfang. Der Grund sind die durchaus nachvollziehbaren Grundregeln des Schreibens. Davon hatte ich einige wenige nicht beachtet. Aus diesem Grund hieß das neue Zauberwort Autorenkorrektur.

Unter dem Aspekt irgendwann diese Romane veröffentlich in einem Buchladen zu sehen, wählte ich ab dem Jahr 2011 die Form der Kurzgeschichte. Bei diversen Verlagsausschreibungen konnte ich seither punkten, weitere stehen aus. Ablehnungen sind keine Rückschläge, sondern Ansporn für kommende Ideen.

 

 

Über was schreiben?

 

Schnell wurde mir klar, dass mein Heil in der fantastischen Literatur liegt. Dabei trenne ich Fantasy, Science Fiction oder Mystery nur bedingt. Inzwischen habe ich mich ebenso in den Genres Krimi und historische Erzählung eingelebt.

 

 

Erfolge

 

Am Anfang platzten meine Gedanken förmlich aus mir heraus. Ich wollte am liebsten 20 Projekte zur gleichen Zeit starten. Und tatsächlich habe ich mit einem halben Dutzend begonnen, bis mir klar wurde, dass ich lernen musste, meine Gedanken auf ein, zwei Geschichten zu fokussieren. Kurzgeschichten halfen mir, für einen gewissen Zeitraum bei einer Sache zu bleiben. Und dies wiederum half mir, meine Romanprojekte nicht aus den Augen zu verlieren. In Zeiten einer kreativen Flaute, schreibe ich einfach eine kurze Abhandlung. Gerne möchte ich in Zukunft das Schreiben zu meinem Hauptbetätigungspunkt machen. Ob dies gelingt, wissen allenfalls die Sterne, aber ich arbeite daran. Ab 2012  wurden erste Erzählungen publiziert. Der Anfang istsomit getan, die Tür steht offen.

 

 

Künftiges

 

Nachdem nunmehr zehn Kurzgeschichten veröffentlicht wurden bzw. werden, steht jetzt die Fertigstellung eines abenfüllenden Romans auf dem Programm. Über das Gente scheiden sich dabei die Geister. Im Grunde findet man von allem etwas: Action, Drama, Science Fiction, Horror und Mystery. Ah ja, man könnte es Crossover nennen. Natürlich bleibt abzuwarten, ob es zu einer Veröffentlichung kommt. Ich übe mich in Geduld und bin guter Hoffnung. Was kann da noch schief gehen?